Kämpfen als Beitrag zur Friedenserziehung
Gewalt an den Schulen ist einer der Gründe, warum das Thema "Kämpfen" in den neuen Lehrplänen der Grundschule zur Pflicht wird. Kämpfen als Gewaltprävention, Kämpfen zur Friedenserziehung ist das nicht ein Widerspruch? Kinder sollen sich bewegen und abreagieren. Aber sobald es gegeneinander geht, wird es kritisch. Viele Kinder kennen weder Grenzen noch Hemmschwellen. Das Kämpfen verbieten bringt nur kurzfristig etwas. Kinder drücken ihre Bedürfnisse und Gefühle anders aus als Erwachsene. Sie verarbeiten ihre Aggressionen eher spielerisch und körperlich. Das ist eine Chance für das soziale Lernen. Kämpfen nach Regeln. Miteinander nicht gegeneinander kämpfen, so dass es allen Spass macht.